Wirtschaft

Bürgerkriegsgefahr in Ägypten: Jetzt kostenlose Reisestornierung möglich

Wie „Spiegel online“ berichtet, müssen Touristen nicht mit Stornierungskosten rechnen, wenn sie jetzt eine Reise nach Ägypten absagen.

Am gestrigen Mittwoch hatten Sicherheitskräfte in Kairo bei der Auflösung zweier Zeltlager von Demonstranten ein Massaker angerichtet, dem mindestens 300 Menschen zum Opfer gefallen sein sollen, die dort gewaltfrei gegen die Absetzung des gewählten Präsidenten Mohammad Mursi durch einen Militärputsch am 3. Juli protestiert hatten. Der Übergangspräsident Adli Mansur rief am Mittwochnachmittag den Notstand aus.

„In so einer Situation kann man niemandem mehr zumuten, dass er noch in Ägypten Urlaub macht", zitiert SpOn den Reiserechtler Paul Degott. „Ein flächendeckender Notstand heißt: Es kann alles zusammenbrechen, es ist gefährlich.“

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Anarchische Zustände in Libyen treiben den Ölpreis

Tripolis (esyoil) - Der Geschäftsführer  des Online-Heizölvermittlers esyoil, Klaus Bergmann, hält die Gefahr kurzfristiger Preisanstiege auf dem Ölmarkt nicht für gebannt. Zwar würde es auf Grund der Umstellungsarbeiten vieler Raffinerien zum Ende des Sommers zu einem Nachfragerückgang kommen. Auf der anderen Seite dauere der preistreibende Effekt an, der insbesondere aufgrund der schweren Unruhen in den Ölhäfen des Landes entstanden ist. 

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Ägypten: Trotz politischer Verwerfungen positive 20-Jahres-Bilanz des Aktienmarktes

(econoafrica.com) Der Aktienmarkt Ägyptens hat in den vergangenen 20 Jahren die beste Performance unter den Emerging Markets erzielt. Dies ergab eine Untersuchung der in Hamburg ansässigen Sutor Bank. Für die Untersuchung wurden die 27 Länder im Schwellenländerbereich mit der höchsten Kapitalmarktgewichtung herangezogen. Dabei wurden die jeweiligen MSCI-Länder-Indizes inklusive der Bruttodividenden („gross dividends“) ausgewertet.

Als ertragreichster Aktienmarkt liegt mit einer durchschnittlichen Jahresrendite von 16,2 Prozent Ägypten vor Peru mit 13,7 Prozent und Kolumbien von 13,1 Prozent. Wer vor 20 Jahren 10 000 Euro in ägyptische Aktien investierte, könnte sich heute über etwas mehr als 200.000 Euro freuen (Stand: 31.12.2014). Die Entwicklungen der meist stärker im Fokus stehenden „BRIC“-Länder liegen dabei nur im Mittelfeld: Brasilien 9,3 Prozent, Russland 9,6 Prozent, Indien 8,3 Prozent und China 2,5 Prozent.

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Elfenbeinküste: Deutschland will Einkommen der Kakaobauern verbessern

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung setzt sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen afrikanischer Kakaobauern ein. Bei ihnen müsse mehr vom Preis einer Schokolade ankommen, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) am Montag. Agrarminister Christian Schmidt (CSU) sagte: „Deutschland trägt als weltweit zweitgrößter Verarbeiter von Kakao eine besondere Verantwortung.“ Beide Ressorts hatten kürzlich eine Absichtserklärung mit der Elfenbeinküste unterzeichnet, von der ein Großteil der Kakao-Einfuhren nach Deutschland kommt. Sie sieht unter anderem gemeinsame Projekte vor. Viele Kakaobauern mit kleinen Betrieben leben unter der Armutsgrenze, teils gibt es Kinderarbeit.

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Elfenbeinküste mit Importen im Wert von 700 Millionen größter deutscher Handelspartner

Berlin/Durban (dpa) - Die afrikanischen Länder südlich der Sahara zahlen beim Lebensmittelhandel mit der EU drauf - doch beim Warenaustausch mit Deutschland liegen sie im Plus. So importierte Deutschland 2015 Agrargüter im Wert von 2,385 Milliarden Euro aus der Region und exportierte Waren für knapp eine Milliarde Euro. Die größten Abnehmer waren Südafrika mit 254 Millionen Euro und Nigeria mit gut 200 Millionen Euro. Wichtigstes Exportgut aus Deutschland war demnach Getreide, ohne Reis.

Zielländer für deutsche Produkte seien vor allem «kaufkräftige, wachstumsstarke Zukunftsmärkte in Drittländern», betont das Bundeslandwirtschaftsministerium. «Wenig entwickelte Länder (...) stehen daher nicht im Fokus der deutschen Exportförderung.» Mehrere afrikanische Länder gehören zu den ärmsten Staaten der Welt.

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