Unternehmen

Nigeria: Abfallwirtschaft mit hohem Investitionsbedarf

Lagos/Abuja (GTAI) - Lieferchancen in Nigerias Abfallsektor gibt es für deutsche Unternehmen derzeit nur vereinzelt. Aufgrund der Wirtschaftskrise ist die Staatskasse leer. Zudem genießt die Abfallwirtschaft nur geringe politische Priorität. Das stark steigende Müllaufkommen in einem der am dichtesten besiedelten Länder der Welt sorgt gleichwohl für eine erhebliche Dringlichkeit von Lösungen im Abfallmanagement. Vereinzelt engagieren sich internationale Geberorganisationen, unter anderem aus Frankreich.

Marktchancen

Größere Investitionen derzeit nur in Lagos und Abuja

Der vor allem von staatlichen Geldern abhängige Abfallsektor Nigerias befindet sich insgesamt in einer schwierigen Lage. So sorgt die gegenwärtige Wirtschaftskrise aufgrund des niedrigen Ölpreises seit etwa 2015 für leere Staatskassen. Devisenknappheit verteuert zudem die Importe.

Read more...

Ghana will Nettoexporteur von Gemüse werden

(fruchthandel.de) Bislang ein Nettoimporteur von Nahrungsmitteln, darunter auch von Gemüseprodukten, will Ghana bis zum Jahr 2020 dieses Verhältnis umkehren. Bis dahin hat sich das westafrikanische Land vorgenommen, mehr Gemüse auszuführen als zu importieren.

Doch zuvor gilt es noch viele Probleme aus dem Weg zu räumen. Vor allem die hohen Summen, die jährlich zur Einfuhr von Lebensmitteln aufgewendet werden müssen, könnten aus Sicht von Experten wesentlich sinnvoller zur Modernisierung des eigenen Agrarsektors verwendet werden. Auch Kooperationen mit führenden Agrarnationen wie den Niederlanden werden derzeit verstärkt ins Auge gefasst.

Read more...

Proteste lähmen weiter Tunesien und Marokko

(RT Deutsch/dpa) Die seit Wochen andauernden Proteste in Marokko und Tunesien eskalieren, einige Demonstranten sind bereits ums Leben gekommen. Vor allem Bewohner abgelegener Gegenden fühlen sich von der Zentralregierung im Stich gelassen. Jüngst war Emmanuel Macron zu Gast.

In einem einfachen Zelt inmitten einer steinigen Wüste sitzt bei 38 Grad Hitze eine Gruppe junger Tunesier auf dem Boden und spricht über Würde. Und über Arbeit. Knapp hundert Meter entfernt patrouillieren Soldaten am Zaun eines Ölpumpwerks.

"Das Öl gehört uns", sagt Nisam Laban. Vor sechs Wochen haben die jungen Männer ihr Protestlager an den Anlagen im Süden Tunesiens errichtet, die Leitungen unterbrochen und die Straße blockiert. Sie fordern ihren Anteil an den Ressourcen der Region. "Wir bleiben hier, bis wir Arbeit haben - oder im Gefängnis landen."

Read more...

Höhere Öl-Produktion in Nigeria und Libyen lässt weltweiten Ausstoß steigen

(shareribs.com) Die OPEC hat ihre jüngsten Schätzungen für die eigene Produktion vorgelegt. Demnach hat ein Anstieg des Ausstoßes dazu geführt, dass der Ausstoß insgesamt kletterte. Saudi-Arabien meldete einen Rückgang des Ausstoßes.

Die OPEC teilte heute im Rahmen ihres monatlichen Berichtes mit, dass die Produktion des Kartells im Mai um 336.000 auf 32,14 Mio. Barrel gestiegen ist. Damit wurden die kürzlich von S&P Platts gemeldeten Zahlen ungefähr bestätigt. Der Anstieg der Förderung wird vor allem auf die höhere Produktion in Libyen und Nigeria zurückgeführt. Beide Länder konnten langwierige Störungen bei der Produktion verringern, es wird aber davon ausgegangen, dass Risiken bestehen bleiben.

Read more...

Afrika: Deutschland plant drei Länder als Förderschwerpunkte ein

Berlin (dpa) - Tunesien, Ghana und die Elfenbeinküste sollen als Partnerländer Deutschlands Hilfe bei der Förderung von privaten Investitionen erhalten. Damit leiste Deutschland seinen Beitrag zur neuen G20-Partnerschaftsinitiative mit Afrika, teilte das Bundesfinanzministerium am Montag mit. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte: «Die Erfahrungen der letzten Jahre haben uns gelehrt, dass die vielen bilateralen und multilateralen Akteure besser kooperieren müssen. Auch die Länder selber müssen mehr Verantwortung übernehmen.» Wichtigstes Kriterium für die Auswahl der drei Partnerländer seien Reformbereitschaft und «gute Regierungsführung» gewesen.

Read more...