Tunesien

Afrika erweckt Interesse des norwegischen Staatsfonds

(econoafrica.com) Der norwegische Staatsfonds verwaltet insgesamt 890 Milliarden US-Dollar und ist der Größte seiner Art. Bislang ist er bereits in einigen afrikanischen Ländern investiert. Jetzt sollen weitere Milliarden gen Süden fließen.

„Was neu ist, ist, dass wir uns nach Norden bewegt haben, Kenia und Nigeria. Und wir schauen uns ein paar westafrikanische Länder an“, erklärt Yngve Slyngstad, Vorstandschef von Norges Bank Investment Management in New York, gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg. „Im Norden von Afrika haben wir seit einiger Zeit Anlagen in Marokko und Ägypten. Und es kommen ein paar weitere Investments in Tunesien.“

Dass der weltweit größte Staatsfonds mehr Geld in Afrika investieren möchte, könnte auch als ein Zeichen gewertet werden, dass der afrikanische Kontinent langfristig nicht mehr vom Radar der Investoren wegzudenken ist.

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Tunesien: Fondsmanager sehen Lichtblicke in der Wirtschaftsentwicklung

Für Fondscheck.de befasste sich Afrika-Experte Malek Bou-Diab, Lead Portfolio Manager des BB African Opportunities Fonds (ISIN LU0433847240/WKN A0RP3D, B-EUR) bei der Bellevue Asset Management AG mit den Investmentperspektiven in Tunesien.

Vor allem mit Blick auf Tunesien zeigte sich der Analyst optimistisch. Anfang 2014 habe das tunesische Übergangsparlament eine neue Verfassung angenommen, die heute mit zu den modernsten und liberalsten der arabischen Welt gehöre. Neben Glaubensfreiheit und Gleichberechtigung der Geschlechter würden darin auch erstmals marktwirtschaftliche Grundrechte und Prinzipien garantiert. Die Mentalität der Behördenvertreter als auch der Regulatoren habe sich im Vergleich zu den Zeiten vor der Revolution massiv gewandelt. Es sei nunmehr eine deutliche Öffnung der Wirtschaft spürbar.

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Afrika nicht risikolos, aber weiter im Aufwind

Lange ging Afrika als verloren geglaubter Kontinent und trauriger Fleck einer systematischen Ausbeutung in die Geschichte der Welt ein. Lediglich Krieg, Armut, Korruption und Krankheit schienen auf dem Kontinent zu prosperieren. Doch nach einem Jahrzehnt in den 90er Jahren, die noch die Folgen einer gewissen Rückständigkeit erkennen ließen, trat Subsahara-Afrika schließlich Mitte der letzten Dekade ins Rampenlicht. Mit einem realen Wirtschaftswachstum von 5 Prozent 2013 und voraussichtlich 6 Prozent in 2014 rangiert die Region seit 2012 nach dem Spitzenreiter Asien an zweiter Stelle.

Diese insgesamt günstige Entwicklung lässt Subsahara-Afrika als vielversprechenden Markt mit attraktiven Lokalitäten aufblühen, der unzählige Möglichkeiten für Im- und Exporte bietet und zunehmend ausländische Investoren anzieht, die mittelfristig die Chancen für die Region erhöhen.

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Tunesien: OMV zieht nach Unruhen Mitarbeiter ab

Tunis (dpa) - Der österreichische Energiekonzern OMV hat wegen anhaltender Unruhen im Süden Tunesiens rund 700 Mitarbeiter von seinen Produktionsstätten abgezogen. Sämtliche Hauptrouten südlich der Stadt Tataouine seien zurzeit blockiert, teilte der Konzern am Freitag mit. Seit Wochen protestieren dort arbeitslose Tunesier für mehr Arbeitsplätze und für eine Beteiligung der Wüstenregion an den Gewinnen durch die Öl- und Gasproduktion.

Bereits am 29. April sei nicht erforderliches Feldpersonal von den Produktionsstätten in Südtunesien abgezogen worden, sagte OMV-Pressesprecher Robert Lechner. Man beobachte die Entwicklung der Situation sehr genau.

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„Afrika heute zweitschnellste Wachstumsregion der Welt“

Bellevue Asset Management hat einen Afrikafonds aufgelegt, dessen bisherige Performance den Anspruch unterstreicht, in adäquater Weise den Aufwärtstrend auf dem südlichen Kontinent abzubilden.

Jean Pierre Gerber, Investmentspezialist bei Bellevue Asset Management sprach mit FundResearch über seinen Afrika-Fonds und gibt einen Ausblick für die Entwicklung des Kontinents.

Herr Gerber, der BB African Opportunities (ISIN: LU0433847596) zeigt seit Ende 2011 eine sehr ordentliche Entwicklung. Welche Strategie steckt hinter dem Fonds?

Über ein Jahr vermochte der BB African Opportunities Fund per Ende April eine Rendite von 9,3% in Euro zu erzielen und übertraf damit nicht nur seine Benchmark (+5,6%), sondern insbesondere auch globale Schwellenländerindizes (-6,9%) um mehr als 16%. Seit Lancierung erzielte unsere Strategie eine annualisierte Rendite von 8,8% und liegt damit unseres Erachtens aber noch unterhalb des Potenzials von vielleicht 12-14% per annum.

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