Tunesien

Afrika erweckt Interesse des norwegischen Staatsfonds

(econoafrica.com) Der norwegische Staatsfonds verwaltet insgesamt 890 Milliarden US-Dollar und ist der Größte seiner Art. Bislang ist er bereits in einigen afrikanischen Ländern investiert. Jetzt sollen weitere Milliarden gen Süden fließen.

„Was neu ist, ist, dass wir uns nach Norden bewegt haben, Kenia und Nigeria. Und wir schauen uns ein paar westafrikanische Länder an“, erklärt Yngve Slyngstad, Vorstandschef von Norges Bank Investment Management in New York, gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg. „Im Norden von Afrika haben wir seit einiger Zeit Anlagen in Marokko und Ägypten. Und es kommen ein paar weitere Investments in Tunesien.“

Dass der weltweit größte Staatsfonds mehr Geld in Afrika investieren möchte, könnte auch als ein Zeichen gewertet werden, dass der afrikanische Kontinent langfristig nicht mehr vom Radar der Investoren wegzudenken ist.

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Tunesien: OMV zieht nach Unruhen Mitarbeiter ab

Tunis (dpa) - Der österreichische Energiekonzern OMV hat wegen anhaltender Unruhen im Süden Tunesiens rund 700 Mitarbeiter von seinen Produktionsstätten abgezogen. Sämtliche Hauptrouten südlich der Stadt Tataouine seien zurzeit blockiert, teilte der Konzern am Freitag mit. Seit Wochen protestieren dort arbeitslose Tunesier für mehr Arbeitsplätze und für eine Beteiligung der Wüstenregion an den Gewinnen durch die Öl- und Gasproduktion.

Bereits am 29. April sei nicht erforderliches Feldpersonal von den Produktionsstätten in Südtunesien abgezogen worden, sagte OMV-Pressesprecher Robert Lechner. Man beobachte die Entwicklung der Situation sehr genau.

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Tunesien: Fondsmanager sehen Lichtblicke in der Wirtschaftsentwicklung

Für Fondscheck.de befasste sich Afrika-Experte Malek Bou-Diab, Lead Portfolio Manager des BB African Opportunities Fonds (ISIN LU0433847240/WKN A0RP3D, B-EUR) bei der Bellevue Asset Management AG mit den Investmentperspektiven in Tunesien.

Vor allem mit Blick auf Tunesien zeigte sich der Analyst optimistisch. Anfang 2014 habe das tunesische Übergangsparlament eine neue Verfassung angenommen, die heute mit zu den modernsten und liberalsten der arabischen Welt gehöre. Neben Glaubensfreiheit und Gleichberechtigung der Geschlechter würden darin auch erstmals marktwirtschaftliche Grundrechte und Prinzipien garantiert. Die Mentalität der Behördenvertreter als auch der Regulatoren habe sich im Vergleich zu den Zeiten vor der Revolution massiv gewandelt. Es sei nunmehr eine deutliche Öffnung der Wirtschaft spürbar.

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Proteste lähmen weiter Tunesien und Marokko

(RT Deutsch/dpa) Die seit Wochen andauernden Proteste in Marokko und Tunesien eskalieren, einige Demonstranten sind bereits ums Leben gekommen. Vor allem Bewohner abgelegener Gegenden fühlen sich von der Zentralregierung im Stich gelassen. Jüngst war Emmanuel Macron zu Gast.

In einem einfachen Zelt inmitten einer steinigen Wüste sitzt bei 38 Grad Hitze eine Gruppe junger Tunesier auf dem Boden und spricht über Würde. Und über Arbeit. Knapp hundert Meter entfernt patrouillieren Soldaten am Zaun eines Ölpumpwerks.

"Das Öl gehört uns", sagt Nisam Laban. Vor sechs Wochen haben die jungen Männer ihr Protestlager an den Anlagen im Süden Tunesiens errichtet, die Leitungen unterbrochen und die Straße blockiert. Sie fordern ihren Anteil an den Ressourcen der Region. "Wir bleiben hier, bis wir Arbeit haben - oder im Gefängnis landen."

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Afrika: Deutschland plant drei Länder als Förderschwerpunkte ein

Berlin (dpa) - Tunesien, Ghana und die Elfenbeinküste sollen als Partnerländer Deutschlands Hilfe bei der Förderung von privaten Investitionen erhalten. Damit leiste Deutschland seinen Beitrag zur neuen G20-Partnerschaftsinitiative mit Afrika, teilte das Bundesfinanzministerium am Montag mit. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte: «Die Erfahrungen der letzten Jahre haben uns gelehrt, dass die vielen bilateralen und multilateralen Akteure besser kooperieren müssen. Auch die Länder selber müssen mehr Verantwortung übernehmen.» Wichtigstes Kriterium für die Auswahl der drei Partnerländer seien Reformbereitschaft und «gute Regierungsführung» gewesen.

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