Südafrika

Elfenbeinküste mit Importen im Wert von 700 Millionen größter deutscher Handelspartner

Berlin/Durban (dpa) - Die afrikanischen Länder südlich der Sahara zahlen beim Lebensmittelhandel mit der EU drauf - doch beim Warenaustausch mit Deutschland liegen sie im Plus. So importierte Deutschland 2015 Agrargüter im Wert von 2,385 Milliarden Euro aus der Region und exportierte Waren für knapp eine Milliarde Euro. Die größten Abnehmer waren Südafrika mit 254 Millionen Euro und Nigeria mit gut 200 Millionen Euro. Wichtigstes Exportgut aus Deutschland war demnach Getreide, ohne Reis.

Zielländer für deutsche Produkte seien vor allem «kaufkräftige, wachstumsstarke Zukunftsmärkte in Drittländern», betont das Bundeslandwirtschaftsministerium. «Wenig entwickelte Länder (...) stehen daher nicht im Fokus der deutschen Exportförderung.» Mehrere afrikanische Länder gehören zu den ärmsten Staaten der Welt.

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Südafrikanische Äpfel bald auf chinesischem Markt

Südafrika und China haben ein Exportprotokoll unterzeichnet. Diese Vereinbarung schließt einen Prozess ab, der acht Jahre Arbeit benötigte. Wie von der „South African Apple and Pear Producers‘ Association“ (SAAPPA, Südafrikanische Apfel- und Birnenerzeugervereinigung) bekannt gegeben wurde, kann das Exportprotokoll zwischen beiden zwei Ländern starkes Wachstum für den gesamten Sektor ermöglichen.

Die ersten Lieferungen könnten ab Januar 2015 mit den Sorten „Royal Gala“, „Fuji“ und „Granny Smith“ beginnen.

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Südafrika rechnet mit Rekordausfuhren an Steinobst

(AMI) Günstige Witterungsbedingungen und neue Anlagen, die in den Ertrag kommen, lassen für die Saison 2014/15 eine Rekordausfuhr an Steinobst aus Südafrika erwarten. Insgesamt sollen 17,56 Mio. Kartons Steinobst ausgeführt werden. Das wären rund 10 % mehr als im Vorjahr. Allerdings war bereits 2013/14 die Vorschätzung der Exporte deutlich höher ausgefallen als später die tatsächlichen Ausfuhrmengen.

Der südafrikanische Branchenverband Hortgro nennt 2 wesentliche Gründe für die hohen Exporterwartungen. Zum einen die anhaltende Ausweitung der Anbauflächen von Steinobst, und zum anderen nahezu optimale klimatische Bedingungen in der aktuellen Saison. Hortgro erwartet den stärksten Anstieg bei Nektarinen, wo die Ausfuhrmenge um 15 % auf 3,4 Mio. Kartons steigen soll.

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Südafrika: Obstkrankheiten und Hagelschäden lassen Zitrus-Engpass befürchten

(fruchtportal.de) Pieter de Keijzer, Produktmanager für Bio-Zitrusfrüchte beim niederländischen Bio-Importeur Eosta, befürchtet Lieferengpässe in den Sommermonaten. Der Grund: Navel-Orangen aus der Ostkap-Region in Südafrika sind aktuell von einer bisher unbekannten Krankheit betroffen, während Erzeuger in der Nordkap-Region mit Hagelschäden zu kämpfen haben.

De Keijzer schätzt, dass die Ernte in diesem Jahr voraussichtlich 40 bis 50 Prozent niedriger als üblich ausfallen wird.
 
Pieter de Keijzer war Mitte April zu Besuch bei Zitruserzeugern der Bio-Handelsmarke Nature & More in Südafrika und konnte sich selbst vom Stand der Dinge überzeugen. „Ein Großteil der Bio-Orangen fällt vor der Reife von den Bäumen und die Schale der Früchte platzt auf“, beschreibt er die mysteriöse Krankheit, die aktuell viele Obstgärten im Sundays River Valley betrifft. „Es sieht aus, als ob die Frucht förmlich aus ihrer Haut platzt. Die Ursache dieser Deformation ist noch unbekannt, unser Erzeuger Blackie Swart hat so etwas in seiner langen Laufbahn noch nicht gesehen.“

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Afrika erweckt Interesse des norwegischen Staatsfonds

(econoafrica.com) Der norwegische Staatsfonds verwaltet insgesamt 890 Milliarden US-Dollar und ist der Größte seiner Art. Bislang ist er bereits in einigen afrikanischen Ländern investiert. Jetzt sollen weitere Milliarden gen Süden fließen.

„Was neu ist, ist, dass wir uns nach Norden bewegt haben, Kenia und Nigeria. Und wir schauen uns ein paar westafrikanische Länder an“, erklärt Yngve Slyngstad, Vorstandschef von Norges Bank Investment Management in New York, gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg. „Im Norden von Afrika haben wir seit einiger Zeit Anlagen in Marokko und Ägypten. Und es kommen ein paar weitere Investments in Tunesien.“

Dass der weltweit größte Staatsfonds mehr Geld in Afrika investieren möchte, könnte auch als ein Zeichen gewertet werden, dass der afrikanische Kontinent langfristig nicht mehr vom Radar der Investoren wegzudenken ist.

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