Nigeria

Afrika nicht risikolos, aber weiter im Aufwind

Lange ging Afrika als verloren geglaubter Kontinent und trauriger Fleck einer systematischen Ausbeutung in die Geschichte der Welt ein. Lediglich Krieg, Armut, Korruption und Krankheit schienen auf dem Kontinent zu prosperieren. Doch nach einem Jahrzehnt in den 90er Jahren, die noch die Folgen einer gewissen Rückständigkeit erkennen ließen, trat Subsahara-Afrika schließlich Mitte der letzten Dekade ins Rampenlicht. Mit einem realen Wirtschaftswachstum von 5 Prozent 2013 und voraussichtlich 6 Prozent in 2014 rangiert die Region seit 2012 nach dem Spitzenreiter Asien an zweiter Stelle.

Diese insgesamt günstige Entwicklung lässt Subsahara-Afrika als vielversprechenden Markt mit attraktiven Lokalitäten aufblühen, der unzählige Möglichkeiten für Im- und Exporte bietet und zunehmend ausländische Investoren anzieht, die mittelfristig die Chancen für die Region erhöhen.

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Goldabbau: Kinderarbeit bleibt in Afrika an der Tagesordnung

Kéniéba/Genf (dpa) – Jungs klettern 40 bis 50 Meter tief in die Minen. Dort buddeln sie mit einfachen Werkzeugen nach Gold. Ob sich das Edelmetall tatsächlich in den Eimern voller Schlamm befindet, die ans Tageslicht gezogen werden, wissen die Kinder nicht. Sie erhalten am Ende des Tages für ihre Knochenarbeit einen mickrigen Lohn, oft auch gar nichts. So beschreibt Patrick Rose vom UN-Kinderhilfswerk Unicef die Zustände in den wilden Goldminen um Kéniéba im Südwesten Malis. «Extreme Kinderarbeit entsteht dort, wo Menschen wissen, dass sie damit davon kommen», sagt Rose.

Weltweit arbeiten rund 168 Millionen Kinder – viele von ihnen in Regionen, die von Konflikten und Katastrophen betroffen sind. Mit dem Tag gegen Kinderarbeit am 12. Juni will die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) darauf aufmerksam machen und das globale Problem bekämpfen.

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EU-Finanzminister: Mehr private Investitionen in Afrika nötig

Valletta (dpa) - Die EU-Finanzminister suchen Wege, private Investitionen in Afrika voranzubringen und so Fluchtursachen zu lindern. «Wir haben ein enormes Problem mit Menschen, die aus Afrika nach Europa kommen», sagte der belgische Ressortchef Johan Van Overtveldt am Samstag vor einem Treffen auf Malta, an dem auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble teilnahm. «Langfristig ist es die bessere Lösung sicherzustellen, dass diese Menschen Möglichkeiten finden, ihr Leben in Afrika aufzubauen.»

Die Minister hatten sich im Februar geeinigt, über die Europäische Investitionsbank bis zu 3,7 Milliarden Euro zur Bekämpfung von Fluchtursachen zur Verfügung zu stellen. Eine Einigung mit dem Europaparlament steht aber noch aus. OECD-Generalsekretär Angel Gurria sagte am Rande des EU-Treffens auf Malta, auch seine Organisation und die G20 hätten Afrika im Fokus. «Wir konzentrieren uns alle darauf, Investitionen in Afrika voranzubringen», sagte er. Im Vergleich zu Entwicklungshilfe könne dies ein Vielfaches bewirken.

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„Afrika heute zweitschnellste Wachstumsregion der Welt“

Bellevue Asset Management hat einen Afrikafonds aufgelegt, dessen bisherige Performance den Anspruch unterstreicht, in adäquater Weise den Aufwärtstrend auf dem südlichen Kontinent abzubilden.

Jean Pierre Gerber, Investmentspezialist bei Bellevue Asset Management sprach mit FundResearch über seinen Afrika-Fonds und gibt einen Ausblick für die Entwicklung des Kontinents.

Herr Gerber, der BB African Opportunities (ISIN: LU0433847596) zeigt seit Ende 2011 eine sehr ordentliche Entwicklung. Welche Strategie steckt hinter dem Fonds?

Über ein Jahr vermochte der BB African Opportunities Fund per Ende April eine Rendite von 9,3% in Euro zu erzielen und übertraf damit nicht nur seine Benchmark (+5,6%), sondern insbesondere auch globale Schwellenländerindizes (-6,9%) um mehr als 16%. Seit Lancierung erzielte unsere Strategie eine annualisierte Rendite von 8,8% und liegt damit unseres Erachtens aber noch unterhalb des Potenzials von vielleicht 12-14% per annum.

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DWS Invest Afrikafonds schichtet Portfolio um

Die Geschäfte in Afrika sind riskant und nicht immer von Erfolg gekrönt. Auch der DWS Invest Afrikafonds hat in den letzten zwei Jahren heftigen Gegenwind zu spüren bekommen.

Ziel verfehlt. Statt des erhofften Kursanstiegs hat der DWS Invest Afrikafonds (ISIN: LU329759764) in den vergangenen zwölf Monaten rund 10 Prozent an Wert eingebüßt, in den letzten drei Jahren waren es sogar 22 Prozent. Es kommt also nicht von ungefähr, dass dem Fondsmanagement deshalb auch etliche Anleger davon gelaufen sind. So lag das Fondsvolumen bei unserem letzten Fondsportrait vor gut zwei Jahren noch bei 340 Millionen Euro. Mittlerweile ist es auf 135 Millionen Euro geschrumpft.

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