Nigeria

Nigeria: Abfallwirtschaft mit hohem Investitionsbedarf

Lagos/Abuja (GTAI) - Lieferchancen in Nigerias Abfallsektor gibt es für deutsche Unternehmen derzeit nur vereinzelt. Aufgrund der Wirtschaftskrise ist die Staatskasse leer. Zudem genießt die Abfallwirtschaft nur geringe politische Priorität. Das stark steigende Müllaufkommen in einem der am dichtesten besiedelten Länder der Welt sorgt gleichwohl für eine erhebliche Dringlichkeit von Lösungen im Abfallmanagement. Vereinzelt engagieren sich internationale Geberorganisationen, unter anderem aus Frankreich.

Marktchancen

Größere Investitionen derzeit nur in Lagos und Abuja

Der vor allem von staatlichen Geldern abhängige Abfallsektor Nigerias befindet sich insgesamt in einer schwierigen Lage. So sorgt die gegenwärtige Wirtschaftskrise aufgrund des niedrigen Ölpreises seit etwa 2015 für leere Staatskassen. Devisenknappheit verteuert zudem die Importe.

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DWS Invest Afrikafonds schichtet Portfolio um

Die Geschäfte in Afrika sind riskant und nicht immer von Erfolg gekrönt. Auch der DWS Invest Afrikafonds hat in den letzten zwei Jahren heftigen Gegenwind zu spüren bekommen.

Ziel verfehlt. Statt des erhofften Kursanstiegs hat der DWS Invest Afrikafonds (ISIN: LU329759764) in den vergangenen zwölf Monaten rund 10 Prozent an Wert eingebüßt, in den letzten drei Jahren waren es sogar 22 Prozent. Es kommt also nicht von ungefähr, dass dem Fondsmanagement deshalb auch etliche Anleger davon gelaufen sind. So lag das Fondsvolumen bei unserem letzten Fondsportrait vor gut zwei Jahren noch bei 340 Millionen Euro. Mittlerweile ist es auf 135 Millionen Euro geschrumpft.

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Warum Afrika auch für Anleger Optionen bereithält

In einer aktuellen Kolumne auf „finanzen.net“ weist Gerd Bennewitz auf die Hintergründe des Aufschwungs auf dem afrikanischen Kontinent hin und auf mögliche Chancen, die sich daraus für Anleger ergeben:

„Afrika als Anlageregion ist in den letzten Jahren in gleichem Maße durch wichtige Strukturreformen sowie durch ein kräftig anziehendes Wirtschaftswachstum gekennzeichnet gewesen. Positive Impulse für den „schwarzen Kontinent“ entstanden unter anderem durch eine substanzielle Verringerung der Haushaltsdefizite, durch signifikante Fortschritte bei der Inflationsbekämpfung sowie durch den Aufbau von Fremdwährungsreserven.

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Höhere Öl-Produktion in Nigeria und Libyen lässt weltweiten Ausstoß steigen

(shareribs.com) Die OPEC hat ihre jüngsten Schätzungen für die eigene Produktion vorgelegt. Demnach hat ein Anstieg des Ausstoßes dazu geführt, dass der Ausstoß insgesamt kletterte. Saudi-Arabien meldete einen Rückgang des Ausstoßes.

Die OPEC teilte heute im Rahmen ihres monatlichen Berichtes mit, dass die Produktion des Kartells im Mai um 336.000 auf 32,14 Mio. Barrel gestiegen ist. Damit wurden die kürzlich von S&P Platts gemeldeten Zahlen ungefähr bestätigt. Der Anstieg der Förderung wird vor allem auf die höhere Produktion in Libyen und Nigeria zurückgeführt. Beide Länder konnten langwierige Störungen bei der Produktion verringern, es wird aber davon ausgegangen, dass Risiken bestehen bleiben.

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Schädlingsplage: Invasion des Herbst-Heerwurms in Afrika

Johannesburg (dpa) - Einer der schlimmsten Schädlinge Nord- und Südamerikas hat erstmals Afrika erreicht und bedroht dort in vielen Ländern die Maisernte. Experten warnen zudem, dass sich der Herbst-Heerwurm (Spodoptera frugiperda), die Raupe eines Falters, schon bald von Afrika bis in den europäischen Mittelmeerraum verbreiten könnte. «Es wird wahrscheinlich dazu kommen, und wir können den Heerwurm nicht ausrotten», erklärt Matthew Cock, der leitende Forscher des Zentrums für Landwirtschaft und Biowissenschaften (CABI) im englischen Egham.

Afrika ist auf die Invasion nicht vorbereitet. Die bis zu vier Zentimeter langen Raupen des Herbst-Heerwurms - der Name ist abgeleitet vom englischen Begriff «fall armyworm» - fressen sich am liebsten durch Maisfelder: Tausende Raupen stürzen sich auf ein Feld, grasen es ab und ziehen dann in geschlossener Formation weiter. «Sie bewegen sich zusammen, es ist wirklich wie ein Heer», erklärt David Phiri, der Koordinator fürs südliche Afrika der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO).

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