Nigeria

Kamerun: Neue Initiative für höheren Ananasausstoß

(fruchtportal.de) Eine neue Initiative des "Agropoles"-Programms will die lokale Produktion steigern und die Exporte erhöhen. Eines der neusten Projekte des Programms ist der Produktion und Vermarktung von Ananas gewidmet. In Kumba, im Südwesten des Landes, wird das Projekt zusätzliche 118 ha Ananaserträge schaffen und 8.600 Tonnen Ananas pro Jahr erzeugen (1.200 Tonnen vor dem Projekt).

In Kamerun wurde die Ananasproduktion 2010 auf 136.800 Tonnen geschätzt. Das Land exportierte 2012 12.000 Tonnen Ananas und dann 2013 nur 8.000 Tonnen. Die Weltproduktion von Ananas erreicht 24 Millionen Tonnen und die Nachfrage ist ungebrochen. In der Weltrangliste der Erzeuger sind Brasilien, Thailand und die Philippinen führend.

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Nigeria auf den Spuren Berlins: Hauptstadt-Flughafen komplett geschlossen

Abuja (dpa) – Nigerias Behörden haben den Flughafen der Hauptstadt Abuja wegen dringend nötiger Wartungsarbeiten an der Landebahn für sechs Wochen komplett geschlossen. Ab Mittwoch sollen alle Flüge auf den kleinen Flughafen von Kaduna, etwa drei Autostunden nördlich von Abuja, umgeleitet werden, erklärte Nigerias Informationsminister Lai Mohammed. Die Schließung des zweitgrößten Flughafens des westafrikanischen Landes war wegen Schlaglöchern in der Landebahn nötig geworden. Internationale Airlines wie Lufthansa oder Air France haben für die Zeit der Schließung ihre Flüge ausgesetzt.

Passagiere würden für die Busfahrt von Kaduna nach Abuja von Sicherheitskräften eskortiert, erklärte die Regierung. Die Sicherheitslage rund um Kaduna gilt als problematisch, es kommt immer wieder zu Entführungen. Im Februar waren dort auch zwei deutsche Archäologen entführt worden. Sie kamen nach wenigen Tagen wieder frei.

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Swiss Re will Präsenz in Afrika ausbauen

Der Rückversicherer Swiss Re will in Nigeria eine Minderheitsbeteiligung an einer Versicherungsgesellschaft übernehmen. Das berichtet die lokale Zeitung Vanguard. Weitere Beteiligungen sollen demnach folgen.

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Facebook will Subsahara-Afrika in den Fokus nehmen

Das soziale Netzwerk Facebook hat sein erstes Verkaufsbüro in Afrika eröffnet. Dies berichtet die türkische Tageszeitung Sabah.

In einer Erklärung hieß es seitens des Unternehmens, das Verkaufsteam in Johannesburg wolle sich zu Beginn auf die Märkte Subsahara-Afrikas fokussieren und dabei die 200 Millionen afrikanischer Internetnutzer – von denen bereits 120 Millionen über einen Facebook-Account verfügen – zu zahlenden Werbekunden machen. Bereits 80 Prozent der Nutzer verwenden Facebook dabei über mobile Einrichtungen.

„Mobile ist nicht nur ein Trend, sondern die rasanteste Entwicklung in der Kommunikationstechnologie, die es je gegeben hat“, erklärte Vizepräsidentin Nicola Mendelsohn. „Dies könnte nirgendwo zutreffender sein als in Afrika, wo viele Menschen lediglich über Mobilgeräte verfügen.“

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Libyen: EU will jetzt Auffanglager und Marshallplan

Berlin (dpa) - Der konservative EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hat Auffanglager für Flüchtlinge in Libyen und einen Marshallplan für Afrika gefordert. «Es wäre richtig, Auffanglager in Libyen zu installieren. Die EU sollte zu diesem Zweck ein Abkommen mit Libyen vereinbaren», sagte Tajani den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Auffanglager müssten aber eine gewisse Grundausstattung wie eine ausreichende Zahl an Ärzten und genügend Medikamente haben. «Man muss Mittel zur Verfügung stellen, dass die Menschen dort ein paar Monate oder Jahre in Würde leben können. Auffanglager dürfen keine Konzentrationslager werden», so Tajani.

Zugleich forderte der Italiener die Europäer zu einem milliardenschweren Marshallplan für Afrika auf. «Entweder wir handeln jetzt, oder es werden in den kommenden 20 Jahren Millionen Afrikaner nach Europa strömen», sagte Tajani, der im Januar zum Nachfolger von Martin Schulz zum EU-Parlamentschef gewählt worden war.

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