Nigeria

Entwicklungshilfe: Deutschland will neuen Ansatz für Afrika

Seeon (dpa) - Der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller hat einen «Marshallplan mit Afrika» zur völligen Neuausrichtung der wirtschaftlichen Hilfe angekündigt.

Am letzten Tag der Winterklausur der CSU-Bundestagsabgeordneten im oberbayerischen Kloster Seeon sagte Müller am Freitag, er wolle einen fairen Handel mit den Staaten. Am 18. Januar will Müller das Konzept in Berlin vorlegen.

«Unser Schicksal wird sich am Schicksal Afrikas entscheiden. Die Bevölkerung wird sich verdoppeln», sagte der Minister. Millionen junger Menschen suchten nach Zukunftsperspektiven. Es sei keine Lösung, die Menschen in Europa aufzunehmen. Es müssten Perspektiven vor Ort geschaffen und die afrikanischen Partner zu Eigeninitiative angeleitet werden. Reformbereite afrikanische Regierungen sollen mehr Geld bekommen, Reformverweigerer weniger.

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Mit DWS Afrika ins Portfolio packen

(fondscheck.de) – Die Analysten von DWS Investments gehen in ihrem jüngsten Kommentar zum DWS Invest Africa (LU0329759764) davon aus, dass Afrika künftig mit einer stetig wachsenden Bedeutung unter den Emerging Markets rechnen könne.

Das Durchschnittswachstum aller Emerging Markets dürfte laut IWF-Zahlen im Jahr 2013 um 4,5 Prozent und 2014 um 5,1 Prozent betragen. Gegenüber dem Juli-Bericht des IWF bedeute dies eine Revision um 0,5 beziehungsweise 0,4 Prozentpunkte nach unten.

Die IWF-Experten würden insbesondere davon ausgehen, dass im südlichen Afrika das Rohstoff-Geschäft das hohe Wirtschaftswachstum unterstützen werde. Afrika sei reich an Energie-, Agrar- und Erzressourcen. Bei weitem das wichtigste Exportgut sei Öl. Es stelle 52 Prozent der ausgeführten Rohstoffe dar. Weitere wichtige Export-Rohstoffe seien Gas, Eisenerz, Gold und Edelsteine.

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Nigeria sagt Korruption den Kampf an

Abuja (dpa) – Nigerias Regierung erhebt Anspruch auf über zehn Milliarden US-Dollar, die angeblich aus Staatskassen entwendet wurden. Mehr als 280 Millionen Dollar (rund 250 Millionen Euro) habe die Regierung aus verschiedenen Kassen und Bankkonten bisher sichergestellt, hieß es in einem am Samstag veröffentlichten Bericht.

Gleichzeitig verlangt die Regierung die Rückgabe von Vermögenswerten in Höhe von mehr als neun Milliarden US-Dollar (7,9 Milliarden Euro), die auf Bankkonten eingefroren seien, oder in Form von Ländereien und Immobilien existierten. Rund 320 Millionen Euro aus veruntreuten Geldern sollen dem Bericht zufolge auf Schweizer Konten liegen.

Die seit rund einem Jahr amtierende Regierung von Präsident Muhammadu Buhari hat den Kampf gegen Korruption zur Priorität erklärt. Bei korrupten Rüstungsaufträgen alleine sei unter der Vorgängerregierung ein Schaden von 15 Milliarden US-Dollar (rund 13 Milliarden Euro) entstanden, hatte Vizepräsident Yemi Osinbajo Anfang Mai erklärt.

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Nigeria: Polizei befreit gekidnappte Minenarbeiter

Lagos (dpa) - In Nigeria hat die Polizei eine Gruppe internationaler Minenarbeiter vier Tage nach ihrer Entführung befreit. Drei Australier, zwei Nigerianer, ein Neuseeländer und ein Südafrikaner werden nun ärztlich versorgt, wie die Polizeisprecherin des südlichen Bundesstaates Cross River, Irene Itohan, am Sonntag erklärte.

Einsatzkräfte hatten demnach das Versteck gestürmt. Die Geiselnehmer entkamen jedoch. Die Geiseln seien bei der Befreiung nicht verletzt worden, manche hätten aber bei der Entführung Verletzungen erlitten, erklärte Itohan.

Die Gruppe war dem australischen Premier Malcolm Turnbull zufolge am Mittwoch in der Nähe von Calabar im Süden Nigerias überfallen und entführt worden.

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Nigeria: Milliardenstrafe für Telekom-Riesen MTN

Abuja (nex) – Zu einer Geldstrafe von 3,9 Milliarden US-Dollar wurde der nigerianische Telekomriese MTN verurteilt, weil das Unternehmen es verabsäumt hätte, rechtzeitig alle seine Kunden zu registrieren. Unter diesen sollen sich auch solche befunden haben, die der Terrororganisation Boko Haram unterstützende Dienste geleistet und Terroristen vor polizeilicher Verfolgung geschützt haben sollen, erklärte der nigerianische Präsident Muhammadu Buhari. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma in der Hauptstadt Abuja sagte Buhari, alle Telekom-Anbieter seien angewiesen worden, ihre Kunden entweder zu registrieren oder sie aus ihrem Bestand zu streichen und die Nutzungsmöglichkeit einzustellen. Diese Anweisung sei Teil der Antiterroroffensive der nigerianischen Streitkräfte gewesen. „Leider war MTN dabei sehr, sehr langsam und hat damit zu Todesfällen beigetragen“, so Buhari. „Deshalb hat die NCC [nigerianische Telekommunikationsbehörde] im Einklang mit ihrem Regulativ die Buße verhängt.“

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