Nigeria

Lagos will als Finanzstandort expandieren

Im Unterschied zu englischsprachigen Formaten dominieren in deutschsprachigen Medien in erster Linie Katastrophenmeldungen, wenn es um Afrika im Allgemeinen und afrikanische Staaten im Besonderen geht.  Die Folge ist, dass potenzielle Investoren aus dem deutschsprachigen Raum entweder von vornherein abgeschreckt werden oder aber einen enormen Suchaufwand haben, um Berichte über Chancen zu finden, die sich auf dem südlichen Kontinent ergeben.

Eine positive Ausnahme ist das in Wien erscheinende „Wirtschaftsblatt“, das kürzlich über die Pläne der Regierung in Lagos berichtete, Nigeria als Finanzstandort auszubauen.

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Marokko: Rückkehr in Afrikanische Union nach 33 Jahren

Addis Abeba (dpa) - Marokko wird nach 33 Jahren wieder in die Afrikanische Union (AU) aufgenommen. Das beschloss das Staatenbündnis bei einem Gipfeltreffen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba am Montag, wie offizielle Teilnehmer berichteten. Die AU hatte zuletzt 54 Mitglieder - alle Staaten des afrikanischen Kontinents außer Marokko. Der Maghreb-Staat hatte die Vorgängerorganisation der AU, die Organisation für Afrikanische Einheit (OAU), 1984 verlassen. Grund dafür war die Anerkennung der marokkanisch besetzten Westsahara durch die OAU.

Die AU wählte außerdem den tschadischen Außenminister Moussa Faki Mahamat zum neuen Vorsitzenden. Er löst die südafrikanische Politikerin und Ärztin Nkosazana Dlamini-Zuma ab, die die AU-Kommission seit 2012 geleitet hatte. Faki gewann die Wahl um den Vorsitz gegen die kenianische Außenministerin Amina Mohamed und den senegalesischen Diplomaten Abdoulaye Bathily. Bei dem zweitägigen Treffen steht auch die Sicherheitslage in den Krisenstaaten Südsudan, Burundi und Somalia auf der Agenda.

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Mit DWS Afrika ins Portfolio packen

(fondscheck.de) – Die Analysten von DWS Investments gehen in ihrem jüngsten Kommentar zum DWS Invest Africa (LU0329759764) davon aus, dass Afrika künftig mit einer stetig wachsenden Bedeutung unter den Emerging Markets rechnen könne.

Das Durchschnittswachstum aller Emerging Markets dürfte laut IWF-Zahlen im Jahr 2013 um 4,5 Prozent und 2014 um 5,1 Prozent betragen. Gegenüber dem Juli-Bericht des IWF bedeute dies eine Revision um 0,5 beziehungsweise 0,4 Prozentpunkte nach unten.

Die IWF-Experten würden insbesondere davon ausgehen, dass im südlichen Afrika das Rohstoff-Geschäft das hohe Wirtschaftswachstum unterstützen werde. Afrika sei reich an Energie-, Agrar- und Erzressourcen. Bei weitem das wichtigste Exportgut sei Öl. Es stelle 52 Prozent der ausgeführten Rohstoffe dar. Weitere wichtige Export-Rohstoffe seien Gas, Eisenerz, Gold und Edelsteine.

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Afrika: Entwicklungsminister Müller tritt für Krisenfonds ein

Berlin/Passau (dpa) - Angesichts der aktuellen Hungerkrise in Afrika wirbt Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) für einen «immer gefüllten Krisenfonds bei den Vereinten Nationen». Dieser müsse mit insgesamt zehn Milliarden Euro ausgestattet werden, sagte Müller der «Passauer Neuen Presse» (Samstag). «Das reicht, um schnell und wirksam in solchen Krisensituationen zu handeln.» Die UN schätzen nach seinen Angaben den Finanzbedarf gegen die Hungerkrise auf vier bis fünf Milliarden US-Dollar - «das müssen wir schaffen als Weltgemeinschaft», sagte der CSU-Politiker.

Infolge von Konflikten und Dürren bedroht der Hunger derzeit über 20 Millionen Menschen in Nigeria, Kenia, Äthiopien, Somalia, im Südsudan und im Jemen. Für Teile des Bürgerkriegslandes Südsudan wurde eine Hungersnot ausgerufen - dort sind nach UN-Angaben 100 000 Menschen unmittelbar vom Hungertod bedroht.

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Afrika: Ehepaar Zuckerberg investiert in Software-Ausbildung

San Francisco (dpa) - Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (32) und seine Frau Priscilla Chan (31) machen die erste Investition mit der Wohltätigkeits-Initiative, der sie fast ihr gesamtes Vermögen spenden wollen. Sie beteiligen sich an der Finanzierungsrunde des New Yorker Start-ups Andela, das Software-Entwickler in Afrika ausbilden will. Die Geldspritze solle insgesamt 24 Millionen Dollar erreichen, auch andere Investoren wie Googles Risikokapitalgeber GV beteiligten sich daran, schrieb das «Wall Street Journal» am Donnerstag.

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