Marokko

Afrika erweckt Interesse des norwegischen Staatsfonds

(econoafrica.com) Der norwegische Staatsfonds verwaltet insgesamt 890 Milliarden US-Dollar und ist der Größte seiner Art. Bislang ist er bereits in einigen afrikanischen Ländern investiert. Jetzt sollen weitere Milliarden gen Süden fließen.

„Was neu ist, ist, dass wir uns nach Norden bewegt haben, Kenia und Nigeria. Und wir schauen uns ein paar westafrikanische Länder an“, erklärt Yngve Slyngstad, Vorstandschef von Norges Bank Investment Management in New York, gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg. „Im Norden von Afrika haben wir seit einiger Zeit Anlagen in Marokko und Ägypten. Und es kommen ein paar weitere Investments in Tunesien.“

Dass der weltweit größte Staatsfonds mehr Geld in Afrika investieren möchte, könnte auch als ein Zeichen gewertet werden, dass der afrikanische Kontinent langfristig nicht mehr vom Radar der Investoren wegzudenken ist.

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Marokko: Zentralbank gewichtet Referenz-Währungskorb um

Düsseldorf (www.fondscheck.de) - In Marokko zeichnet sich eine vorsichtige Lockerung des Wechselkurses ab, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Die Zentralbank Bank Al-Maghreb habe jetzt die Gewichtung des aus Euro und US-Dollar zusammengesetzten Währungskorbes geändert, an den der Kursverlauf des Dirham (MAD) gekoppelt sei. Demnach solle der auf den US-Dollar entfallende Anteil auf 40% verdoppelt werden, der des Euro von 80% auf 60% sinken.

Eine eventuelle Verschiebung der Gewichtungen sei im Vorfeld durch die Notenbanker bereits kommuniziert worden und diene nach deren Einschätzung zugleich als erster Schritt für eine langfristig angestrebte Flexibilisierung des Wechselkurses. Zugleich stelle die jetzige Änderung eine Anpassung an den Außenhandel des nordafrikanischen Landes dar, das rund 65% seiner weltweiten Umsätze in Europa erziele.

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Afrika nicht risikolos, aber weiter im Aufwind

Lange ging Afrika als verloren geglaubter Kontinent und trauriger Fleck einer systematischen Ausbeutung in die Geschichte der Welt ein. Lediglich Krieg, Armut, Korruption und Krankheit schienen auf dem Kontinent zu prosperieren. Doch nach einem Jahrzehnt in den 90er Jahren, die noch die Folgen einer gewissen Rückständigkeit erkennen ließen, trat Subsahara-Afrika schließlich Mitte der letzten Dekade ins Rampenlicht. Mit einem realen Wirtschaftswachstum von 5 Prozent 2013 und voraussichtlich 6 Prozent in 2014 rangiert die Region seit 2012 nach dem Spitzenreiter Asien an zweiter Stelle.

Diese insgesamt günstige Entwicklung lässt Subsahara-Afrika als vielversprechenden Markt mit attraktiven Lokalitäten aufblühen, der unzählige Möglichkeiten für Im- und Exporte bietet und zunehmend ausländische Investoren anzieht, die mittelfristig die Chancen für die Region erhöhen.

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Proteste lähmen weiter Tunesien und Marokko

(RT Deutsch/dpa) Die seit Wochen andauernden Proteste in Marokko und Tunesien eskalieren, einige Demonstranten sind bereits ums Leben gekommen. Vor allem Bewohner abgelegener Gegenden fühlen sich von der Zentralregierung im Stich gelassen. Jüngst war Emmanuel Macron zu Gast.

In einem einfachen Zelt inmitten einer steinigen Wüste sitzt bei 38 Grad Hitze eine Gruppe junger Tunesier auf dem Boden und spricht über Würde. Und über Arbeit. Knapp hundert Meter entfernt patrouillieren Soldaten am Zaun eines Ölpumpwerks.

"Das Öl gehört uns", sagt Nisam Laban. Vor sechs Wochen haben die jungen Männer ihr Protestlager an den Anlagen im Süden Tunesiens errichtet, die Leitungen unterbrochen und die Straße blockiert. Sie fordern ihren Anteil an den Ressourcen der Region. "Wir bleiben hier, bis wir Arbeit haben - oder im Gefängnis landen."

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Marokko: Direkte Hafenverbindung nach Russland

(mylogistics.net) CMA CGM führt einen neuen Dienst ein: Der verbesserte AGAX-Dienst ermöglicht eine direkte Verbindung ohne Zwischenstopp zwischen Marokko und Russland in nur acht Tagen und bietet somit die schnellste Transitzeit im Markt.

Zusammen mit den Tochterreedereien OPDR und Comanav, schafft CMA CGM somit weiterhin ideale Bedingungen für die Verschiffung von Frucht und Gemüse. Südwärts dienen die Häfen von Rotterdam und Hamburg nach wie vor als wichtige Hub Ports mit besten Voraussetzungen für Transshipment und intermodale Lösungen.

Neben dem neuen AGAX-Dienst können die Kunden von CMA CGM auf zwei weitere Dienste auf der Verbindung Marokko-Nordeuropa/Russland zurückgreifen: Die bewährten Dienste DUNKRUS und CISS ergänzen den neuen Dienst optimal und bieten zusätzliche Möglichkeiten für die Verschiffung marokkanischer Früchte, z.B. nach Nordfrankreich oder ins Vereinigte Königreich. Der DUNKRUS-Dienst bedient ab sofort zusätzlich den Hafen von Rouen, der bislang Teil des alten AGAX-Dienstes war.

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