Libyen

Anarchische Zustände in Libyen treiben den Ölpreis

Tripolis (esyoil) - Der Geschäftsführer  des Online-Heizölvermittlers esyoil, Klaus Bergmann, hält die Gefahr kurzfristiger Preisanstiege auf dem Ölmarkt nicht für gebannt. Zwar würde es auf Grund der Umstellungsarbeiten vieler Raffinerien zum Ende des Sommers zu einem Nachfragerückgang kommen. Auf der anderen Seite dauere der preistreibende Effekt an, der insbesondere aufgrund der schweren Unruhen in den Ölhäfen des Landes entstanden ist. 

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Afrika erweckt Interesse des norwegischen Staatsfonds

(econoafrica.com) Der norwegische Staatsfonds verwaltet insgesamt 890 Milliarden US-Dollar und ist der Größte seiner Art. Bislang ist er bereits in einigen afrikanischen Ländern investiert. Jetzt sollen weitere Milliarden gen Süden fließen.

„Was neu ist, ist, dass wir uns nach Norden bewegt haben, Kenia und Nigeria. Und wir schauen uns ein paar westafrikanische Länder an“, erklärt Yngve Slyngstad, Vorstandschef von Norges Bank Investment Management in New York, gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg. „Im Norden von Afrika haben wir seit einiger Zeit Anlagen in Marokko und Ägypten. Und es kommen ein paar weitere Investments in Tunesien.“

Dass der weltweit größte Staatsfonds mehr Geld in Afrika investieren möchte, könnte auch als ein Zeichen gewertet werden, dass der afrikanische Kontinent langfristig nicht mehr vom Radar der Investoren wegzudenken ist.

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Afrika nicht risikolos, aber weiter im Aufwind

Lange ging Afrika als verloren geglaubter Kontinent und trauriger Fleck einer systematischen Ausbeutung in die Geschichte der Welt ein. Lediglich Krieg, Armut, Korruption und Krankheit schienen auf dem Kontinent zu prosperieren. Doch nach einem Jahrzehnt in den 90er Jahren, die noch die Folgen einer gewissen Rückständigkeit erkennen ließen, trat Subsahara-Afrika schließlich Mitte der letzten Dekade ins Rampenlicht. Mit einem realen Wirtschaftswachstum von 5 Prozent 2013 und voraussichtlich 6 Prozent in 2014 rangiert die Region seit 2012 nach dem Spitzenreiter Asien an zweiter Stelle.

Diese insgesamt günstige Entwicklung lässt Subsahara-Afrika als vielversprechenden Markt mit attraktiven Lokalitäten aufblühen, der unzählige Möglichkeiten für Im- und Exporte bietet und zunehmend ausländische Investoren anzieht, die mittelfristig die Chancen für die Region erhöhen.

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Afrika: Deutschland und China streben gemeinsame Entwicklungsprojekte an

Peking (dpa) - Deutschland und China wollen bei Entwicklungsprojekten in Afrika künftig an einem Strang ziehen. Beide Staaten werden «gemeinsam Verantwortung»  übernehmen, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller am Donnerstag anlässlich der Gründung eines deutsch-chinesischen Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Peking. 

China sei der größte Investor von Infrastruktur auf dem afrikanischen Kontinent. Jedoch müssten durch Inventionen auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Afrikaner gesichert werden. Mit deutschem Wissen in der Berufsbildung und der Umwelt- und Energietechnik könne die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents zusammen gefördert werden.

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Libyen: Erstmals seit einem Jahr Gespräche zwischen Konfliktparteien

Abu Dhabi (dpa) - Bei einem symbolträchtigen Treffen haben die zwei größten Gegenspieler im libyschen Bürgerkrieg erstmals seit mehr als einem Jahr persönlich miteinander gesprochen. Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch und der in Ostlibyen einflussreiche General Chalifa Haftar seien am Dienstag in Abu Dhabi zusammengekommen, teilte ein Sprecher der international anerkannten Regierung im libyschen Tripolis der Deutschen Presse-Agentur mit.

«Das Treffen zielt darauf ab, eine Lösung für die politische und wirtschaftliche Krise des Landes zu finden», sagte Hassan al-Huni. Das Gespräch kann als Zeichen für eine Annäherung der Konfliktparteien in dem zerrütteten Staat in Nordafrika gesehen werden.

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