Libyen

Anarchische Zustände in Libyen treiben den Ölpreis

Tripolis (esyoil) - Der Geschäftsführer  des Online-Heizölvermittlers esyoil, Klaus Bergmann, hält die Gefahr kurzfristiger Preisanstiege auf dem Ölmarkt nicht für gebannt. Zwar würde es auf Grund der Umstellungsarbeiten vieler Raffinerien zum Ende des Sommers zu einem Nachfragerückgang kommen. Auf der anderen Seite dauere der preistreibende Effekt an, der insbesondere aufgrund der schweren Unruhen in den Ölhäfen des Landes entstanden ist. 

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Afrika: Deutschland und China streben gemeinsame Entwicklungsprojekte an

Peking (dpa) - Deutschland und China wollen bei Entwicklungsprojekten in Afrika künftig an einem Strang ziehen. Beide Staaten werden «gemeinsam Verantwortung»  übernehmen, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller am Donnerstag anlässlich der Gründung eines deutsch-chinesischen Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Peking. 

China sei der größte Investor von Infrastruktur auf dem afrikanischen Kontinent. Jedoch müssten durch Inventionen auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Afrikaner gesichert werden. Mit deutschem Wissen in der Berufsbildung und der Umwelt- und Energietechnik könne die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents zusammen gefördert werden.

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Libyen: Erstmals seit einem Jahr Gespräche zwischen Konfliktparteien

Abu Dhabi (dpa) - Bei einem symbolträchtigen Treffen haben die zwei größten Gegenspieler im libyschen Bürgerkrieg erstmals seit mehr als einem Jahr persönlich miteinander gesprochen. Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch und der in Ostlibyen einflussreiche General Chalifa Haftar seien am Dienstag in Abu Dhabi zusammengekommen, teilte ein Sprecher der international anerkannten Regierung im libyschen Tripolis der Deutschen Presse-Agentur mit.

«Das Treffen zielt darauf ab, eine Lösung für die politische und wirtschaftliche Krise des Landes zu finden», sagte Hassan al-Huni. Das Gespräch kann als Zeichen für eine Annäherung der Konfliktparteien in dem zerrütteten Staat in Nordafrika gesehen werden.

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Afrika erweckt Interesse des norwegischen Staatsfonds

(econoafrica.com) Der norwegische Staatsfonds verwaltet insgesamt 890 Milliarden US-Dollar und ist der Größte seiner Art. Bislang ist er bereits in einigen afrikanischen Ländern investiert. Jetzt sollen weitere Milliarden gen Süden fließen.

„Was neu ist, ist, dass wir uns nach Norden bewegt haben, Kenia und Nigeria. Und wir schauen uns ein paar westafrikanische Länder an“, erklärt Yngve Slyngstad, Vorstandschef von Norges Bank Investment Management in New York, gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg. „Im Norden von Afrika haben wir seit einiger Zeit Anlagen in Marokko und Ägypten. Und es kommen ein paar weitere Investments in Tunesien.“

Dass der weltweit größte Staatsfonds mehr Geld in Afrika investieren möchte, könnte auch als ein Zeichen gewertet werden, dass der afrikanische Kontinent langfristig nicht mehr vom Radar der Investoren wegzudenken ist.

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Höhere Öl-Produktion in Nigeria und Libyen lässt weltweiten Ausstoß steigen

(shareribs.com) Die OPEC hat ihre jüngsten Schätzungen für die eigene Produktion vorgelegt. Demnach hat ein Anstieg des Ausstoßes dazu geführt, dass der Ausstoß insgesamt kletterte. Saudi-Arabien meldete einen Rückgang des Ausstoßes.

Die OPEC teilte heute im Rahmen ihres monatlichen Berichtes mit, dass die Produktion des Kartells im Mai um 336.000 auf 32,14 Mio. Barrel gestiegen ist. Damit wurden die kürzlich von S&P Platts gemeldeten Zahlen ungefähr bestätigt. Der Anstieg der Förderung wird vor allem auf die höhere Produktion in Libyen und Nigeria zurückgeführt. Beide Länder konnten langwierige Störungen bei der Produktion verringern, es wird aber davon ausgegangen, dass Risiken bestehen bleiben.

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