Ghana

Elfenbeinküste: Deutschland will Einkommen der Kakaobauern verbessern

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung setzt sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen afrikanischer Kakaobauern ein. Bei ihnen müsse mehr vom Preis einer Schokolade ankommen, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) am Montag. Agrarminister Christian Schmidt (CSU) sagte: „Deutschland trägt als weltweit zweitgrößter Verarbeiter von Kakao eine besondere Verantwortung.“ Beide Ressorts hatten kürzlich eine Absichtserklärung mit der Elfenbeinküste unterzeichnet, von der ein Großteil der Kakao-Einfuhren nach Deutschland kommt. Sie sieht unter anderem gemeinsame Projekte vor. Viele Kakaobauern mit kleinen Betrieben leben unter der Armutsgrenze, teils gibt es Kinderarbeit.

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Afrika erweckt Interesse des norwegischen Staatsfonds

(econoafrica.com) Der norwegische Staatsfonds verwaltet insgesamt 890 Milliarden US-Dollar und ist der Größte seiner Art. Bislang ist er bereits in einigen afrikanischen Ländern investiert. Jetzt sollen weitere Milliarden gen Süden fließen.

„Was neu ist, ist, dass wir uns nach Norden bewegt haben, Kenia und Nigeria. Und wir schauen uns ein paar westafrikanische Länder an“, erklärt Yngve Slyngstad, Vorstandschef von Norges Bank Investment Management in New York, gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg. „Im Norden von Afrika haben wir seit einiger Zeit Anlagen in Marokko und Ägypten. Und es kommen ein paar weitere Investments in Tunesien.“

Dass der weltweit größte Staatsfonds mehr Geld in Afrika investieren möchte, könnte auch als ein Zeichen gewertet werden, dass der afrikanische Kontinent langfristig nicht mehr vom Radar der Investoren wegzudenken ist.

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Ghana: Danone bringt ungekühlt haltbares Jogurtgetränk auf den Markt

(ESM/BA) Frankreichs Molkereiriese Danone will 25 Millionen US-Dollar in seine Fan-Milk-Produktionsstätte in Ghana investieren. Dies berichtet das Europäische Supermarkt-Magazin (ESM). Danone hat das Unternehmen Fan Milk International, die in Westafrika Milchprodukte und Obstsäfte herstellt, mithilfe des in Dubai ansässigen Finanzinvestors Abraaj Group 2013 erwoben.

Die Investition soll es dem Unternehmen ermöglichen, drei neue Produktlinien zu entwerfen und 200 Arbeitsplätze zu schaffen. Zudem soll ab Juni in Ghana der mit Vitaminen angereicherte Jogurtdrink FanMaxx produziert werden. Dieser soll eine Haltbarkeit von vier Monaten aufweisen und bei jeder Temperatur genossen werden können. In Ghana, wo ein erheblicher Teil der Haushalte über keine elektronischen Kühlgeräte verfügt, ein bedeutsamer Standortvorteil.

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Elfenbeinküste mit Importen im Wert von 700 Millionen größter deutscher Handelspartner

Berlin/Durban (dpa) - Die afrikanischen Länder südlich der Sahara zahlen beim Lebensmittelhandel mit der EU drauf - doch beim Warenaustausch mit Deutschland liegen sie im Plus. So importierte Deutschland 2015 Agrargüter im Wert von 2,385 Milliarden Euro aus der Region und exportierte Waren für knapp eine Milliarde Euro. Die größten Abnehmer waren Südafrika mit 254 Millionen Euro und Nigeria mit gut 200 Millionen Euro. Wichtigstes Exportgut aus Deutschland war demnach Getreide, ohne Reis.

Zielländer für deutsche Produkte seien vor allem «kaufkräftige, wachstumsstarke Zukunftsmärkte in Drittländern», betont das Bundeslandwirtschaftsministerium. «Wenig entwickelte Länder (...) stehen daher nicht im Fokus der deutschen Exportförderung.» Mehrere afrikanische Länder gehören zu den ärmsten Staaten der Welt.

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Afrika: Deutschland und China streben gemeinsame Entwicklungsprojekte an

Peking (dpa) - Deutschland und China wollen bei Entwicklungsprojekten in Afrika künftig an einem Strang ziehen. Beide Staaten werden «gemeinsam Verantwortung»  übernehmen, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller am Donnerstag anlässlich der Gründung eines deutsch-chinesischen Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Peking. 

China sei der größte Investor von Infrastruktur auf dem afrikanischen Kontinent. Jedoch müssten durch Inventionen auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Afrikaner gesichert werden. Mit deutschem Wissen in der Berufsbildung und der Umwelt- und Energietechnik könne die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents zusammen gefördert werden.

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