Allgemein

Elfenbeinküste mit Importen im Wert von 700 Millionen größter deutscher Handelspartner

Berlin/Durban (dpa) - Die afrikanischen Länder südlich der Sahara zahlen beim Lebensmittelhandel mit der EU drauf - doch beim Warenaustausch mit Deutschland liegen sie im Plus. So importierte Deutschland 2015 Agrargüter im Wert von 2,385 Milliarden Euro aus der Region und exportierte Waren für knapp eine Milliarde Euro. Die größten Abnehmer waren Südafrika mit 254 Millionen Euro und Nigeria mit gut 200 Millionen Euro. Wichtigstes Exportgut aus Deutschland war demnach Getreide, ohne Reis.

Zielländer für deutsche Produkte seien vor allem «kaufkräftige, wachstumsstarke Zukunftsmärkte in Drittländern», betont das Bundeslandwirtschaftsministerium. «Wenig entwickelte Länder (...) stehen daher nicht im Fokus der deutschen Exportförderung.» Mehrere afrikanische Länder gehören zu den ärmsten Staaten der Welt.

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Afrika: Deutschland und China streben gemeinsame Entwicklungsprojekte an

Peking (dpa) - Deutschland und China wollen bei Entwicklungsprojekten in Afrika künftig an einem Strang ziehen. Beide Staaten werden «gemeinsam Verantwortung»  übernehmen, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller am Donnerstag anlässlich der Gründung eines deutsch-chinesischen Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Peking. 

China sei der größte Investor von Infrastruktur auf dem afrikanischen Kontinent. Jedoch müssten durch Inventionen auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Afrikaner gesichert werden. Mit deutschem Wissen in der Berufsbildung und der Umwelt- und Energietechnik könne die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents zusammen gefördert werden.

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Afrika erweckt Interesse des norwegischen Staatsfonds

(econoafrica.com) Der norwegische Staatsfonds verwaltet insgesamt 890 Milliarden US-Dollar und ist der Größte seiner Art. Bislang ist er bereits in einigen afrikanischen Ländern investiert. Jetzt sollen weitere Milliarden gen Süden fließen.

„Was neu ist, ist, dass wir uns nach Norden bewegt haben, Kenia und Nigeria. Und wir schauen uns ein paar westafrikanische Länder an“, erklärt Yngve Slyngstad, Vorstandschef von Norges Bank Investment Management in New York, gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg. „Im Norden von Afrika haben wir seit einiger Zeit Anlagen in Marokko und Ägypten. Und es kommen ein paar weitere Investments in Tunesien.“

Dass der weltweit größte Staatsfonds mehr Geld in Afrika investieren möchte, könnte auch als ein Zeichen gewertet werden, dass der afrikanische Kontinent langfristig nicht mehr vom Radar der Investoren wegzudenken ist.

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Arbeiten im Ausland: Luanda ist die teuerste Stadt der Welt

Mitarbeiter ins Ausland zu schicken, kann Unternehmen viel kosten - besonders in Zürich, Hongkong und Angolas Hauptstadt Luanda. Deutsche Städte rangieren in einer neuen Rangliste weit hinten.

Ausgerechnet Afrika - darauf würde man nicht sofort kommen: Die weltweit teuerste Stadt für Auslandsentsendungen heißt Luanda. Und das schon zum dritten Mal in Folge. Die angolanische Hauptstadt führt eine Rangliste des internationalen Beratungsunternehmens Mercer an. Hongkong und Zürich liegen auf den nächsten Plätzen. Mit N'Djamena (Tschad) ist eine weitere afrikanische Stadt auf Platz 10.

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26 Länder Afrikas vereinbaren Freihandelszone

Scharm el Scheich (AFP) - Staats- und Regierungschefs aus 26 Ländern Afrikas haben im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich eine gemeinsame Freihandelszone vereinbart. Die Dreier-Freihandelszone (TFTA) soll drei bereits bestehende Handelsblöcke des Kontinents integrieren und den Warenverkehr zwischen Staaten mit einer Bevölkerung von insgesamt rund 625 Millionen Menschen erleichtern.

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