Börse

Anarchische Zustände in Libyen treiben den Ölpreis

Tripolis (esyoil) - Der Geschäftsführer  des Online-Heizölvermittlers esyoil, Klaus Bergmann, hält die Gefahr kurzfristiger Preisanstiege auf dem Ölmarkt nicht für gebannt. Zwar würde es auf Grund der Umstellungsarbeiten vieler Raffinerien zum Ende des Sommers zu einem Nachfragerückgang kommen. Auf der anderen Seite dauere der preistreibende Effekt an, der insbesondere aufgrund der schweren Unruhen in den Ölhäfen des Landes entstanden ist. 

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Ägypten: Trotz politischer Verwerfungen positive 20-Jahres-Bilanz des Aktienmarktes

(econoafrica.com) Der Aktienmarkt Ägyptens hat in den vergangenen 20 Jahren die beste Performance unter den Emerging Markets erzielt. Dies ergab eine Untersuchung der in Hamburg ansässigen Sutor Bank. Für die Untersuchung wurden die 27 Länder im Schwellenländerbereich mit der höchsten Kapitalmarktgewichtung herangezogen. Dabei wurden die jeweiligen MSCI-Länder-Indizes inklusive der Bruttodividenden („gross dividends“) ausgewertet.

Als ertragreichster Aktienmarkt liegt mit einer durchschnittlichen Jahresrendite von 16,2 Prozent Ägypten vor Peru mit 13,7 Prozent und Kolumbien von 13,1 Prozent. Wer vor 20 Jahren 10 000 Euro in ägyptische Aktien investierte, könnte sich heute über etwas mehr als 200.000 Euro freuen (Stand: 31.12.2014). Die Entwicklungen der meist stärker im Fokus stehenden „BRIC“-Länder liegen dabei nur im Mittelfeld: Brasilien 9,3 Prozent, Russland 9,6 Prozent, Indien 8,3 Prozent und China 2,5 Prozent.

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Ägypten: Zentralbank will Devisenmangel den Kampf ansagen

Kairo (gtai.de) - Für den neuen ägyptischen Zentralbankgouverneur ist die Bekämpfung des Devisenmangels eine zentrale Aufgabe. Die Schwierigkeit besteht in einer besseren Versorgung der Banken mit US-Dollar, ohne die Inflation durch Abwertungen anzuheizen. In den letzten Monaten verzögerte die Devisenknappheit Einfuhren und behinderte damit auch Teile der lokalen Industrieproduktion. Zudem beklagen Unternehmen Probleme beim Transfer von Gewinnen und Dividenden ins Ausland.

Viele Hoffnungen auf eine Lösung der ägyptischen Devisenkrise ruhen auf der neuen Zentralbankführung um Gouverneur Tarek Amer. Er setzt auf mehr Kommunikation mit den Interessengruppen und erteilte eine erste schriftliche Anweisung an die Kreditinstitute, nachdem sie zuvor mündliche Vorgaben erhielten. Die Banken sollen Kreditfazilitäten mit ausländischen Partnerinstituten vereinbaren, um leichter Akkreditive zu finanzieren.

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Afrika erweckt Interesse des norwegischen Staatsfonds

(econoafrica.com) Der norwegische Staatsfonds verwaltet insgesamt 890 Milliarden US-Dollar und ist der Größte seiner Art. Bislang ist er bereits in einigen afrikanischen Ländern investiert. Jetzt sollen weitere Milliarden gen Süden fließen.

„Was neu ist, ist, dass wir uns nach Norden bewegt haben, Kenia und Nigeria. Und wir schauen uns ein paar westafrikanische Länder an“, erklärt Yngve Slyngstad, Vorstandschef von Norges Bank Investment Management in New York, gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg. „Im Norden von Afrika haben wir seit einiger Zeit Anlagen in Marokko und Ägypten. Und es kommen ein paar weitere Investments in Tunesien.“

Dass der weltweit größte Staatsfonds mehr Geld in Afrika investieren möchte, könnte auch als ein Zeichen gewertet werden, dass der afrikanische Kontinent langfristig nicht mehr vom Radar der Investoren wegzudenken ist.

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Marokko: Zentralbank gewichtet Referenz-Währungskorb um

Düsseldorf (www.fondscheck.de) - In Marokko zeichnet sich eine vorsichtige Lockerung des Wechselkurses ab, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Die Zentralbank Bank Al-Maghreb habe jetzt die Gewichtung des aus Euro und US-Dollar zusammengesetzten Währungskorbes geändert, an den der Kursverlauf des Dirham (MAD) gekoppelt sei. Demnach solle der auf den US-Dollar entfallende Anteil auf 40% verdoppelt werden, der des Euro von 80% auf 60% sinken.

Eine eventuelle Verschiebung der Gewichtungen sei im Vorfeld durch die Notenbanker bereits kommuniziert worden und diene nach deren Einschätzung zugleich als erster Schritt für eine langfristig angestrebte Flexibilisierung des Wechselkurses. Zugleich stelle die jetzige Änderung eine Anpassung an den Außenhandel des nordafrikanischen Landes dar, das rund 65% seiner weltweiten Umsätze in Europa erziele.

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